Belletristik REZENSIONEN

Das erste asiatische Supermodel

Burjatin
Mein Weg auf die Laufstege der Welt
Aus dem Amerikanischen von Karina Of und Gottfried Röckelein
Piper Verlag, München 2001, 395 S.

Sie arbeitete mit Designern wie Karl Lagerfeld, Calvin Klein, Ralph Lauren..., stand zusammen mit Naomi Campbell, Cindy Crawford, Claudia Schiffer... auf dem Laufsteg, sie, die Burjatin Irina Pantaeva aus dem fernen Sibirien, das erste asiatische Supermodel. Nun hat sie über ihre Kindheit in der Sowjetunion, ihre Erfolge als "Perestroika-Model" und die Ungeheuerlichkeit, sich im Kalten Krieg in einen Amerikaner zu verlieben, ein Buch geschrieben. Sie beginnt ihre Erinnerungen mit ihrem dritten Lebensjahr - als sie in den Kindergarten kommt. Ihr Vater ist Musiker, Komponist, Dirigent, ihre Mutter Schneiderin und Kostümbildnerin. Beide, parteilos, arbeiten am Theater von Burjatiens Hauptstadt Ulan-Ude. Sie verdienen wenig, müssen sich oft Geld borgen, um sich und die drei Kinder durchzubringen. Zwei Söhne stammen aus der gescheiterten ersten Ehe ihrer Mutter. Irina Pantaeva beschreibt ihr Leben im Kindergarten und später ihren Schulalltag bis in kleinste Details. Ich las das erste Mal so ausführlich, wie trist es einem Kind im sowjetischen Bildungssystem ergangen sein soll... Als Irina vierzehn ist, beginnt sie, neben der Schule in einem Modeatelier zu arbeiten. Auf Grund ihrer selbst genähten grellfarbenen Kleidung stempeln sie die Direktorin und ihre Lehrerin als Prostituierte ab. Was in Moskau modern war, schreibt Irina Pantaeva, habe sie in den Augen der Provinz zur Hure gemacht. Ich erinnere mich allerdings, dass ich 1975 bei meiner Reise durch die Burjatische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik ganz erstaunt war über das modebewusste Ulan-Ude und ich - ohne aufzufallen - sowohl meine Mini- als auch meine Maxiröcke tragen konnte. Ich schrieb damals in diesem Mode-Zusammenhang, dass sich Ulan-Ude durchaus modebewusst gibt.* Das Ergebnis meiner Reise (zusammen mit Bildreporter Heinz Krüger) war ein vierundzwanzigseitiger Zeitungsartikel in der illustrierten Zeitschrift FREIE WELT   und  das Buch "Zwischen Weißem Meer und Baikalsee. Bei den Burjaten, Adygen und Kareliern", 1981 erschienen im Ostberliner Verlag Neues Leben. Vielleicht galt die modische Provinz-Strenge ja nur den Schülerinnen und deren einheitlicher Schuluniform?

Ungeachtet aller Anfeindungen von Seiten der Schule verfolgt Irina Pantaeva ihren Traum, Model zu werden, obwohl er unvorstellbar weit ist, der Weg vom Baikalsee über Wladiwostok, Moskau, Japan und Paris bis auf die andere Seite des Atlantik. Die Pantaeva schafft ihn mit ungeheurer Energie, immensem Arbeitsaufwand und geradezu sturer Beharrlichkeit. Während einer Modenschau eines französischen Designers auf dem Moskauer Roten Platz hatte sie den amerikanischen Fotografen Roland Levin kennen gelernt, der eigentlich ein emigrierter Litauer ist. Sie verlieben sich ineinander, sehen sich aber nicht wieder, weil sie trotz seiner Einladung von den russischen Behörden kein Visum erhält. Erst Jahre später treffen sie sich zufällig in New York wieder und --- heiraten. Sie haben heute den gemeinsamen Sohn Ruslan.

"Du wirst immer unterwegs sein", hatte ihr die Großmutter prophezeit. Das sei, so schreibt die Pantaeva, wohl das Nomadenblut ihres Eskimo-Volkes. Ein Übersetzungsfehler? Was hat das burjat-mongolische Volk ethnisch mit den Eskimos gemeinsam, das Tausende Kilometer weiter, hoch im Norden auf der Tschuktschen-Halbinsel lebt? Auch von Inuit ist bei Irina Pantaeva die Rede. Aber die etwa 1 500 sowjetischen Eskimos auf Tschukotka - das weiß ich genau, weil ich 1980 Tschukotka bereiste - nannten sich nie Inuit, sondern Asiatische Eskimos, seit kurzem ist ihre Selbstbezeichnung Yuit. Irina Pantaeva ist eine Burjatin und kein Eskimomädchen, wie der Verlag auf der Rückseite seines Buches schreibt. Bei ihr ist (auf S. 15) zu lesen: "Ich bin Burjatin und stamme aus der Gegend um den Baikalsee in Rußland." 

Irina Pantaeva erzählt ihr Leben und ihren Weg auf die Laufstege der Welt auf bescheidene und unspektakuläre Weise. Pathos und das Sich-in-den-Mittelpunkt-Stellen liegen ihr nicht - bei allem Selbstbewusstsein und bei aller Kühnheit ihrer Unternehmungen. "Ich habe nicht das Gefühl, etwas Besonderes zu sein", schreibt sie. "Mein Schicksal hat mich aus dem hintersten Winkel des verschneiten Sibiriens in den Westen geführt, von einem kommunistischen Klassenzimmer auf die Laufstege der europäischen und amerikanischen Mode. Ich habe die Veränderungen der Geschichte so intensiv gespürt, als hätte sich der Boden unter meinen Füßen bewegt."  

1999 stellte Irina Pantaeva ihre erste Schmuckkollektion vor.

Gisela Reller / www.reller-rezensionen.de

  * Aus: Gisela Reller, Zwischen Weißem Meer und Baikalsee, Bei den Burjaten, Adygen und Kareliern, Verlag Neues Leben, Berlin 1981, Seiten 44 - 48 (gekürzt): Der Schritt ins Leben:

"Inzwischen sind wir lange genug hier, um sagen zu können, daß sich Burjatiens Hauptstadt durchaus modebewußt gibt. Die jungen Damen  gehen ganz mini und sehr maxi, die jungen Herren in gutgebügelten Hosen und leger offenen Hemden, die teils hübsch gemustert, teil dezent bestickt sind. Für Tanz und Theater machen sich alle besonders fein; mit Sportpullover und Jeans `groß´ auszugehen, diese Modewelle, so sagt man uns, habe man schon lange hinter sich.

Und da gibt es doch tatsächlich ein BRD-Lexikon, das auch 1972 in seiner 9. Auflage schreibt, daß die Burjaten noch immer Nomaden seien und in Filzjurten leben; ihre Kleidung, so behauptet jenes völlig neu bearbeitete Werk, bestünde aus Filzrock, Hosen, Stiefeln und Mütze. Zwar bin ich auf jenes Lexikon nicht abonniert, aber beim Kofferpacken hatte ich doch immerhin überlegt, ob es wohl angebracht sei, lange Röcke in diese ferne Ferne mitzunehmen.

Frau Klara Pawlowna Angaschanowa, Mitte Dreißig, übt, umgeben von Modezeichnungen, Stoffballen, Bergen von Wolle, den für die Burjaten noch sehr jungen und seltenen Beruf der Modeschöpferin aus. Sie hatte 1966 ihr Studium an der Hochschule für Modezeichner in Moskau abgeschlossen und zwei Jahre später die erste Ausstellung in Ulan-Ude veranstaltet; ein Teil ihrer Modelle wurde später in der Moskauer Handelskammer gezeigt. `Seitdem´, so erzählt uns Frau Angaschanowa stolz, `treffen bis auf den heutigen Tag auch Bestellungen aus Moskau ein. Vorrangig sind unsere Modelle - lange Abend- und Tageskleider, Kostüme, Anzüge, Hemden, Mäntel - für die Jugend bestimmt; ganz vergessen wir aber auch die Älteren nicht. Gegenwärtig werden Mantelstoffe aus der DDR verarbeitet.´

Klara Pawlownas Devise - kein Kleidungsstück, auch keines für Kinder, verläßt die Werkstatt, ohne in irgendeiner Weise dem nationalen Charakter Rechnung zu tragen: durch die typisch  burjatischen Farbzusammenstellungen blau-rot-weiß und schwarz-dunkelbraun (natürlichen Farben der Wolle), durch Ornamentstickerei auf Brustteil oder Saumrand, durch Applikationsstickerei und Schnittdetails altburjatischer Kleidung. `Wir Burjaten´, sagt sie, `möchten modern gekleidet gehen, aber auch auf unseren schönen alten Zierat nicht verzichten.´

Da die Stammbevölkerung Burjatiens Nomaden und Jäger waren, bevorzugen die burjatischen Ornamente Motive aus der Tier- und Pflanzenwelt. Typisch burjatisch sind Hammelhorn und Sonne - Symbole des Wunsches nach Jagd- und Kampferfolgen, Windungen, die blaues Wasser und bunte Blumen versinnbildlichen. Frau Angaschanowa entwirft und zeichnet ihre Modelle selbst, kennt sich in allen Einzelheiten der Fertigungstechnologie von Kleidung und Ornamentierung gut aus und - arbeitet eng mit der Produktion zusammen. Auf Ulan-Udes Straßen ist dieser Tatbestand nicht zu übersehen. Übrigens auch nicht an der BAM, an die monatlich erstaunlich große Posten hier gefertigter Kleidungsstücke verschickt werden.

Weil die vorrangige Sorge der Nomaden darin bestand, Futter für das Vieh zu beschaffen (nicht von ungefähr lautet eine altburjatische Begrüßungsformel: `Määndää?´- `Wie hat das Vieh überwintert?´), ist, was an die Nachfahren weitergegeben wurde, nicht in Stein gehauen. Deshalb wohl auch gibt es den Beruf des Restaurators in Burjaten nicht. Verblüfft war man sich dessen bewußt geworden, als ein altes Holzhaus, in dem Dekabristen gelebt hatten, zu einem Museum umgestaltet werden sollte. Nun, wir wissen schon, daß für Sibirien auch fünftausend Kilometer keine Entfernung sind, und so wurden flugs zwei Restauratoren aus Moskau erbeten.

Die beiden, fünfundzwanzig und achtundzwanzig Jahre jung, haben schon bei einigen Gedenkstätten ihr Können unter Beweis gestellt: in Jasnaja Pojana (Lew Tolstois Geburts- und Wirkungsstätte), in Michailowskoje (Verbannungsort Alexander Puschkins), im Leningrader Russischen Museum. Die Arbeit in Neu-Selenginsk macht den beiden Restauratoren besonderen Spaß, weil jedes Stück so mühsam zusammengetragen und restauriert werden muß. Stühle, Tische, Kommoden, Bänkchen und Liegen, die hier (wenn auch noch recht wacklig) stehen, hatten sich die verbannten Dekabristen selbst gebaut; die ortsansässigen Burjaten kannten seinerzeit keine Möbel.

Kürzlich las ich, daß man im Ulus Bargusin, gelegen am östlichen Ufer des Baikalsees, eine Geige gefunden habe, die von dem Dekabristen Wilhelm Karlowitsch Küchelbecker stammen soll. Küchelbecker starb 1835, an Tuberkulose erkrankt und blind, in Tobolsk. Die Geige trägt die Inschrift `Giuseppe Guarneri 1736´, das ist der Name eines berühmten italienischen Geigenbauers. Eine Bargusiner Familie hatte sie aufbewahrt und von Generation zu Generation weitergegeben. Bestimmt hätte ich diese Notiz mit weniger Anteilnahme gelesen, wären mir in Burjatien nicht Sergej Alaxejew und Juri Nikolajew, die in ihren Beruf vernarrten Moskauer Restauratoren, begegnet.

Guckt man sich in Sibirien einen Beruf aus, muß man vieles bedenken. Da geht es nicht nur nach Fähigkeiten und Fertigkeiten, da muß man auch fein Ausschau halten, wo im großen Sowjetland der ersehnte Beruf zu erlernen ist.

Will ein Burjate Bibliothekar, Regisseur, Choreograph, Ballett- oder Volkstänzer, Leiter eines Amateurchores oder Leiter eines Film- und Fotostudios werden, dann begebe er sich ans Ostsibirische Staatliche Institut für Kultur nach Ulan-Ude. Allerdings - auf einen Studienplatz kommen drei bis fünf Bewerber. Mit den Burjaten kandidieren auch Angehörige von neununddreißig anderen Völkerschaften und Nationalitäten Sibiriens und des hohen Nordens. Zu den Aufnahmeprüfungen treffen wir neben lampenfiebernden Burjaten (etwa ein Drittel) Ewenken, Tschuktschen, Nenzen und Jakuten.

Übrigens sind wir außer den einhundertsiebzig Dozenten die einzigen `Alten´, die eingelassen werden. Auf einem kunstvoll gemalten Schild steht an der Eingangstür des fünfgeschossigen Hauses unmißverständlich geschrieben:

Mütter und Väter!

Stehenbleiben!

Lassen Sie Ihre Kinder den ersten selbständigen Schritt ins Leben tun!

Man kann sich vorstellen, daß es draußen noch dramatischer als drinnen zugeht.

Drinnen fällt durch, wer nicht zu sagen weiß, wofür ein Regisseur seine Gage bekommt, wer nicht bestechend vorspielen kann, was passiert, wenn man sich auf eine glühende Herdplatte setzt, wer noch nie von Bertolt Brecht gehört hat, wer Gorkis `Mutter´ nicht aus dem Effeff kennt, wer nicht anmutig lächelnd wie eine Feder über das Parkett schwebt, wer nicht jubiliert wie eine Lerche - und: Wer sich in einem seitenlangen Aufsatz auch nur einen einzigen Kommafehler zuschulden kommen läßt, der kann sich sein `Sehr gut´ getrost in den Wind schreiben...

Das Institut war 1960 gegründet worden. Seitdem wurden bereits achttausend Fachleute im Direktstudium (vier Jahre) und im Fernstudium (fünf Jahre) ausgebildet.

Als einmal nach einem Feuer in der Oper von Ulan-Ude für Wochen der Auftritt im eigenen Haus unmöglich wurde, spielte man auf der Studentenbühne des ostsibirischen Hochschulinstituts ohne die geringste Einschränkung gegenüber der mit allen Raffinessen ausgestatteten professionellen Bühne. Dieses gleichermaßen sehr praktische wie sehr schöne Hochschulinstitut ist das vierte dieser Art in der Sowjetunion nach Moskau, Leningrad und Charkow, ähnliche Institute wurden kürzlich auch in den Städten Minsk, Taschkent und Tscheljabinsk eröffnet."

 

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Am 15.02.2003 ins Netz gestellt. Letzte Bearbeitung am 07.01.2017.

Das unterschiedliche Schreiben von Eigennamen ist den unterschiedlichen Schreibweisen der Verlage geschuldet.

Besser, hinter dem Rücken zu loben - als ins Gesicht.
Sprichwort der Burjaten

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