Belletristik REZENSIONEN

Ein bleibendes Denkmal für einen Lebenden

Russe
Der gute Stalin
Aus dem Russischen von Beate Rausch
Berlin Verlag, Berlin 2004, 363 S.

Der Titel Der gute Stalin hat mich bewogen, dieses Buch von Viktor Jerofejew zu lesen, nachdem mich (vor mehr als vier Jahren) sein Roman "Fluss" (geschrieben zusammen mit Gabriele Riedle) geradezu abgestoßen hat. Von Stalin selbst ist in Der gute Stalin allerdings wenig die Rede. Der provokante Titel zielt wohl eher auf eine bis heute lebendige Autoritätsgläubigkeit der Russen. "An was sie [die Russen] nicht alles geglaubt haben! An den Zaren, an weiße Engel, Europa, Amerika, die Orthodoxie, den NKWD, die Gemeinde, die Revolution, nationale Exklusivität - an alles und jeden haben sie geglaubt, nur nicht an sich selbst." Und: "Für den Westen und die Mehrheit der russischen Intelligenzija war Stalin eines und für viele Millionen Russen etwas anderes. Sie glauben nicht an einen schlechten Stalin. Sie können nicht glauben, dass Stalin jemanden gefoltert und gequält hat. Das Volk hat sich das Bild vom guten Stalin, dem Retter Russlands und Vater einer großen Nation, als stille Reserve bewahrt. Mein Vater stand Schulter an Schulter mit meinem Volk. Beleidigt Stalin nicht!"

Viktor Jerofejew, der Ex-Dissident (seit 1979) und Star-Autor der Perestroika ("Die Moskauer Schönheit", 1990) erzählt in seinem autobiografischen Roman kritisch über seinen Vater, der als Französisch-Dolmetscher Stalins, Berater Molotows und sowjetischer Botschafter zum Hofstaat Stalins gehörte. "Hast Du Stalin geliebt?" fragte Viktor Jerofejew seinen Vater immer wieder. Die Antwort veränderte sich im Laufe der Jahre. Das zunächst klare "Ja" wird mit der Zeit immer schwächer, doch ein "Nein" wird es nie. Die Mutter, die über Stalins Tod bitterlich weinte, gestand später: "Ich bedaure, geweint zu haben, denn Stalin war ein Ungeheuer."

Für den Sohn steht immer schon fest, Stalin war ein Massenmörder. Stalin war aber auch der Mann, dem seine Familie alle Privilegien verdankte. "Papa brachte immer verschämt blaue Tüten mit lauter Köstlichkeiten aus einer Sonderverteilungsstelle im Kreml mit: knackige Würstchen, feine `Doktorskaja´-Wurst, gekochten Schinken, Lachs, gedörrten Störrücken, Krabben." Und Stalin bescherte der Familie glückliche Jahre in Paris, Wien, Afrika... Ohne Stalin wäre Jerofejew auch nicht geworden, was er heute ist: "Ich habe weder Vorgesetzte noch Untergebene. Ich bin weder von einer Fotze (Das ist der Jerofejew, den ich nicht ausstehen kann.), noch von der Roten Armee abhängig. Ich scheiße auf Kritiker, Mode und Fanatiker." Übrigens lässt uns der Autor wissen, dass er von seinem Vater nie ein obszönes Wort gehört habe. "Nicht einmal das Wort `Scheiße´ gebrauchte er."

Viktor Jerofejew setzt in diesem Roman nicht nur seinem Vater Wladimir Jerofejew ein bleibendes Denkmal, sondern er schildert auch den sehr steinigen Weg, wie er selbst zum Schriftsteller wurde:  Er wird 1947 in Moskau geboren, hat eine "glückliche stalinistische Kindheit", weil sein Vater ein ranghoher Mitarbeiter des Kremls ist. Auch die Mutter hatte eine interessante Arbeit. "Sie las, was zu dieser Zeit niemand lesen konnte, wofür ein anderer auf der Stelle hätte erschossen werden können. (...) im Wolkenkratzer am Smolensker Platz sitzend, las sie amerikanische Zeitungen und Zeitschriften, suchte nach Verleumdungen der Sowjetunion, um diese zusammenzufassen und ihren Vorgesetzten in der Presseabteilung vorzulegen. (...) Zarte Wolken von Privilegien hüllten alle Seiten unseres Lebens ein." Der Sohn lernt fließend Französisch und Englisch, studiert und promoviert an der Moskauer Universität Literaturwissenschaften. Die meisten seiner Literaturkritiken und Kurzgeschichten, mit denen er seinen Beruf begann, durfte er jedoch nicht veröffentlichen; sie waren zu kritisch für das Sowjetregime.. 1979 erarbeitete er zusammen mit Jewgeni Popow, Andrej Bitow, Fasil Iskander und Wassilij Axjonow den heute schon legendären Almanach "Metropol" mit unzensierten Beiträgen  von  über  zwanzig sowjetischen Schriftstellern (u. a. Bella Achmadulina, Friedrich Gorenstein, Andrej Wosnessenski, Wladimir Wyssozki, Semjon Lipkin...) Der "Almanach verschmähter Literatur" war als Manuskriptbuch in zwölf Exemplaren angefertigt worden. Eines lieferten die Herausgeber "zur Kenntnisnahme" beim sowjetischen Schriftstellerverband ab, je ein weiteres wurde sicherheitshalber nach Frankreich und Amerika geschmuggelt. Nach seinem (von den Herausgebern unbeabsichtigten) Erscheinen in Amerika wurde Viktor Jerofejew - nach schlimmen Hetzkampagnen - als Mitarbeiter des Moskauer Gorki-Instituts für Weltliteratur entlassen und aus dem sowjetischen Schriftstellerverband ausgeschlossen. Der Almanach "Metropol" war ein Skandal internationalen Ausmaßes geworden. Damit hatte der Sohn auch die Position seines Vaters, der zu jener Zeit sowjetischer Präsentant in Wien war, schwer beschädigt. Ein erpresserisches Spiel war die Folge, in dem Vater und Sohn gegeneinander ausgespielt wurden. Der Sohn sollte einen Reuebrief schreiben, der dann in der "Literaturnaja gaseta" veröffentlich werden sollte. "Ich will nicht behaupten, dass Vater mich unter Druck setzte und mich drängte, den Brief zu schreiben. Er sagte - diese Stelle hat mich als Leser besonders tief beeindruckt - "In unserer Familie gibt es schon eine Leiche. Das bin ich. (...) Wenn du den Brief schreibst, dann haben wir zwei Leichen in der Familie." Jerofejew nennt dies eine Heldentat... Sein arbeitsloser Vater hielt sich weiterhin großartig, er verurteilte seinen Sohn kein einziges Mal... "Alles endete damit, dass Vater 1979 auf dem Höhepunkt seiner Karriere, in Erwartung seiner Ernennung zum stellvertretenden Außenminister (...) seine Arbeit verlor - den Posten des gesandten Repräsentanten der UdSSR bei den Vereinten Nationen in Wien; er wurde nach Moskau abberufen, und das Leben unseres Familienclans versank in Düsternis." Die Freunde zogen sich zurück, keiner rief mehr an. Dagegen "hatte ich mich von einem `Privilegiertensöhnchen zu einem freien Schriftsteller gemausert".

Während der Perestroika unter Michail Gorbatschow wurde Viktor Jerofejew rehabilitiert und wieder in den Schriftstellerverband aufgenommen. Seinem einst  kremlnahen Vater wird diese Ehre natürlich nicht zuteil. Viktor Jerofejew glaubt, dass man ihm in seiner Heimat seine "abstoßende Herkunft nie verziehen" habe. Dennoch gehört er heute - auch für die Russen - zu den bedeutendsten Autoren Russlands. Sein erster Roman "Die Moskauer Schönheit" ist inzwischen in siebenundzwanzig Sprachen übersetzt. Jerofejew schreibt regelmäßig für die "New York Review of Books", für "Geo", für "Die Zeit" und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung"; außerdem ist er Moderator einer Literatursendung im russischen Fernsehen. Und er ist Herausgeber der ersten russischen Nabokov-Ausgabe.

Verheiratet ist Jerofejew mit einer Polin. Sein Vater hatte alles getan, damit er und Wiesława heiraten konnten. "Auch das war damals mutig. Für den Sohn eines Botschafters war Polen die äußerste Grenze des Erlaubten." Seitdem, schreibt Jerofejew, sei Polen seine dritte Heimat (die zweite ist Frankreich). "Ich lernte Polnisch, ohne einen einzigen Blick ins Wörterbuch zu werfen." Jerofejews Mutter war betroffen, dass der Sohn die Tochter eines Kochs geheiratet hatte. "Pan Zygmunt Skóra war ein großartiger Koch. Wahrscheinlich der beste Koch in Polen." Wiesławas Vater wurde nach Paris geschickt, um in der polnischen Botschaft zu kochen. Er "freundete sich mit den Fischverkäufern an (...), während meine Eltern in höheren Sphären bei der UNESCO schwebten". Viktor Jerofejews Schwiegereltern lebten mit seinen Eltern in einer Stadt und trafen sich nie, "weil Mama sie für Plebs hielt". Jerofejew liebt seine polnischen Schwiegereltern und schreibt den beeindruckenden Satz: "Ich bin überzeugt, dass Zygmunt und Elżbieta ihr Leben ehrlicher gelebt haben als meine Eltern." Die weihnachtliche Pilzsuppe seines Schwiegervaters "war fortan für mich nicht schlechter als Puschkins Gedichte".

Der "Mord" an seinem Vater ("Ich habe keinen physischen, sondern einen politischen Mord begangen - nach den Gesetzen meines Landes war das ein echter Tod.") hat den Sohn seit 1979 nicht zur Ruhe kommen lassen. Erst jetzt, ein Vierteljahrhundert später, hat er es geschafft, das Drama seiner Familie - dem er seine Freiheit als Schriftsteller zu verdanken hat - aufzuarbeiten. "Vater erzog mich natürlich nicht zum Dissidenten, das wäre ihm in seinem schlimmsten Albtraum nicht eingefallen, aber er zeigte mir die Welt, und das war genug. Ich bin nie ein Sowjetmensch geworden. Die häuslichen Umstände wurden immer schizophrener und paradoxer. Vater und ich waren beide Idealisten, vertraten unsere Ansichten auf ähnliche Weise, und genau das trennte uns. Auf menschlicher Ebene liebten wir uns zweifellos, aber der ideologische Konflikt wuchs sich mit den Jahren zu einem unerklärten Krieg aus. (...) Ich war, ohne es zu wollen, Nutznießer seiner Situation: Ich trug teure französische Pullover und Wildlederjacken; ich sah aus wie ein westlicher Playboy und besaß einen sowjetischen Diplomatenpass."

Das Buch Der gute Stalin ist keine Abrechnung mit dem Vater und seiner Diplomatenkarriere ("Die Diplomatie" ... ist "letzten Endes nichts anderes als die brillante Unterordnung der eigenen Persönlichkeit unter die Interessen des Staates."). Es ist eher eine detaillierte Erklärung, wie es zu diesem "Mord" gekommen war. "Ich hatte große Angst, das Buch zu schreiben", gesteht Jerofejew in einem Fernsehinterview, denn schließlich leben seine Eltern noch, und "Die Eltern sind das Intimste, was wir besitzen."

In Jerofejews "Fluss" störten mich sehr die vielen sexuell-derben Szenen. Auch in diesem Buch kommt Jerofejew nicht ganz ohne aus. So schildert er (ohne irgendwelchen inhaltlichen Bezug), wie er als Kind seiner Badefrau mit der Faust in die Vagina schlüpft... Wozu? Vielleicht ein Symbol? Wofür? Im Almanach "Metropol", der von offizieller sowjetischer Seite zu "Pornografie des Geistes" erklärt worden war, ist die Geschichte "Satansbraten" von ihm enthalten, deren Handlung in einer öffentlichen Toilette spielt, unter der - wie er selbst erläutert - die sowjetische Gesellschaft zu verstehen ist. Was ist unter der "sexistischen Badeszene" zu verstehen?  Ich habe den Verdacht, Jerofejew macht es oft einfach nur Spass, den Leser zu brüskieren.

Gorki und Nabokov - die beiden Pole der russischen Literatur - haben, so meint Jerofejew, ihre Autobiografien zu einem gleichermaßen geschwätzigen Produkt gemacht. "Ich brauchte nur einige Dutzend Autobiografien zu lesen, um zu erkennen, dass ich niemals eine Autobiografie schreiben würde." Und was ist Der gute Stalin? Eine Biografie und -  eine - gut geschriebene - Autobiografie --- aus dem Blickwinkel eines Bevorzugten.

Gisela Reller / www.reller-rezensionen.de


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Am 24.10.2006 ins Netz gestellt. Letzte Bearbeitung am 06.01.2017.

Das unterschiedliche Schreiben von Eigennamen ist den unterschiedlichen Schreibweisen der Verlage geschuldet.

Zwei Menschen können nur dann ein Geheimnis hüten,
wenn einer von ihnen bereits unter der Erde ist.
Sprichwort der Russen

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