Belletristik REZENSIONEN

"Es gab den Drang zur Wahrheit..."

Russischer Jude
Roman der Erinnerung
Memoiren
Aus dem Russischen von Renate und Thomas Reschke
Mit 34 Abbildungen aus dem Privatarchiv von Tatjana Rybakowa
Aufbau-Verlag, Berlin 2001, 442 S.

Anatoli Rybakow, 1911 in Tschernigow bei Kiew in einem jüdischen Stetl geboren, legt mit diesem Roman der Erinnerung seine Memoiren vor: Er erzählt von seinem verehrten Großvater, dem Vater (aus dem ein großer Erfinder, Wissenschaftler, Industriemanager hätte werden können, doch dem seine "Unverträglichkeit, Reizbarkeit und seine quälende Pedanterie, im Wege standen"), über seine geliebte Mutter, seine Schwester Raja (die er oft nicht verstand, zum Beispiel als sie den moskau-bekannten Billardspieler Viktor Scherdies, einen russifizierten Griechen aus Mariupol, heiratete), über seine beiden Frauen (Tatjana, seine zweite Frau, stand ihm über zwei Jahrzehnte auch bei seiner Arbeit getreulich zur Seite), seine Kinder (ein Sohn starb 1995 mit dreiundfünfzig Jahren, weil er, leberkrank, so weiter leben wollte, wie es ihm gefiel) und über viele sehr bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten.

Trotz seiner bürgerlichen Herkunft war Rybakow ein begeisterter Anhänger der Ideen der Revolution. Wegen einer Lappalie war er 1933 verhaftet und zu drei Jahren Verbannung verurteilt worden. Danach durfte er nicht wieder nach Moskau, er zog durchs Land, wechselte aus Gründen der eigenen Sicherheit immer wieder den Wohnsitz, arbeitete in den verschiedensten Berufen, so als Kraftfahrer, Schlosser, Tanzlehrer. 1941 wurde er Soldat und kam mit der Sowjetarmee als Fuhrparkleiter bis nach Berlin. 1946 kehrte er, auf Grund seiner Verdienste im Krieg rehabilitiert, nach Moskau zurück und beschloss, Schriftsteller zu werden.

In Westeuropa und den USA ist Rybakow hauptsächlich durch seine Romane "Schwerer Sand" (1979) und "Die Kinder vom Arbat" (1987) bekannt geworden. Leser aus der ehemaligen DDR kennen noch gut sein Kinderbuch "Der Bronzeadler", auch "Stromauf", von der Kritik geschmäht "und mit Recht", schreibt Rybakow, "Es waren neue Zeiten angebrochen, und der Roman war trotz meiner Bemühungen ein Werk der vorhergehenden Epoche, ein sogenannter Produktionsroman. In meiner letzten Werkausgabe habe ich ihn um die Hälfte gekürzt, und ich glaube, in dieser Form lässt er sich lesen." Ich entnehme meiner Völkerschaftsbibliothek den ungekürzten Roman, 1958 im Berliner Verlag Kultur und Fortschritt erschienen, und wundere mich bei erneutem Lesen, dass ich ihn dazumal gar nicht so übel fand. Es sind eben wieder einmal neue Zeiten angebrochen... Rybakow: "Hätte ich noch ein paar Monate gewartet, so wäre es wohl anders gekommen - im Februar 1956 hielt Chrustschow seine berühmte Geheimrede auf dem 20. Parteitag. Danach hätte ich durchsetzen können, was ich gern in dem Roman gehabt hätte. Aber wer hätte diese Rede erwartet?"

In Rybakows Memoiren spielen die Geschehnisse um seinen Roman "Die Kinder vom Arbat"  eine herausragende Rolle, konnte er doch wegen seiner offenen Abrechung mit dem Stalinismus über zwanzig Jahre nicht erscheinen. Aufschlussreich, welche namhaften Schriftsteller sich für dieses Buch einsetzten und welche es verteufelten. Einer, der sich immer wieder für das Buch stark gemacht hat, war Jewgeni Jewtuschenko. In meiner Rezension zu seinem "Wolfspass" schrieb ich: "Manche geschilderte Episode hätte ich lieber in einer Biographie über Jewtuschenko statt in einer Autobiographie von Jewtuschenko gelesen, weil einiges, wenn man es über sich selbst schreibt, da kann man sich drehen und wenden wie man will, doch irgendwie nach Eigenlob klingt." Wie habe ich mich gefreut, in den Memoiren von Rybakow nun diese Zeilen zu lesen: "Ich kenne viele Schriftsteller, Schauspieler und Maler, denen Jewtuschenko geholfen hat. Wenn es etwas durchzusetzen galt, verschwand der spitzbübische Ausdruck in seinem Gesicht (...) Er erzählte mir: Ich war im ZK, Anatoli Naumowitsch, und sagte zu denen: `Ich falle vor euch auf die Knie, aber laßt Gorbanewskaja (russische Dichterin und Menschenrechtlerin - d. Rez.) frei.´ Viele vergaßen seine Hilfe sofort, dann klagte er mit kindlich vorgeschobenen Lippen über die Undankbarkeit der Menschen und stürzte gleich wieder los, um sich wieder für jemanden einzusetzen."

Überhaupt wimmelt es in Rybakows Roman der Erinnerung von vielen aufschlussreichen Einschätzungen vieler namhafter sowjetischer Schriftsteller: über Brodsky, Simonow, Fadejew, Solshenizyn, Katajew, Twardowski, Fedin, Trifonow, Scholochow, Gorki... Es ist außerordentlich bedauerlich, dass diesem Buch kein Personenverzeichnis beigegeben ist. Interessant auch Rybakows (natürlich subjektive) Urteile über Politiker: Über Gorbatschow: Wie viele Menschen meines Berufs vertraute ich meinem ersten Eindruck von Gorbatschow, und der war gleich Null." Dagegen Rybakows Meinung zu Chruschtschow: "Chrustschow schätzte das Vertrauen, das Stalin ihm erwies, schätzte seine eigene Zugehörigkeit zur Hierarchiespitze, er war von Stalin geblendet, nahm als ehrlicher Mensch alles für bare Münze (...) Für Stalin war Chrustschow ein Mann nach seinem Geschmack, ein einfacher Mushik, der aufrichtig und grenzenlos glaubte, solche brauchte er in seiner Umgebung. Nikita (...)  war ein lebendiger Mensch, ein energischer Einfaltspinsel mit Ungestüm, kein Kampfgenosse, der Ansprüche stellte, sondern ein `von unten´ Aufgestiegener, welcher der obersten Macht eine Nuance von Volkstümlichkeit verlieh (...) Der erste Zweifel an Stalin kam Chrustschow während des Krieges. Gegen den Widerspruch Shukows ordnete Stalin an, `auf  keinen Fall Kiew aufzugeben und die Brücken nicht zu sprengen´. Kiew fiel. 665 000 sowjetische Soldaten und Offiziere gerieten in deutsche Gefangenschaft (...) Im weiteren konnte sich Chrustschow, der in mehreren Fronten zum Kriegsrat gehörte, davon überzeugen, was es mit dem `Feldherrngenie´ Stalin auf sich hatte (...) Die Enttäuschung über Stalin war Chrustschows persönliche Tragödie (...) Angst hielt ihn davon ab, gegen den Tyrannen zu kämpfen. Um so mehr sammelten sich in ihm Schmerz, Reue, Schuldgefühl, der Wunsch nach Buße durch die Tat. Er besaß den gesunden Menschenverstand des russischen Bauern - er stieß Stalin gleich nach dessen Tod vom Sockel, solange noch nicht `Schüler und Mitstreiter des großen Führers´ das Ruder an sich gerissen hatten (...) 1953 liquidierte er Berija, und 1954 begann die Rehabilitierung. Nach dem 20. Parteitag befreite Chrustschow Millionen Lagerhäftlinge, gab schuldlos Gestorbenen ihren guten Namen zurück. Das wird Rußland niemals vergessen."

"Ich bin kein Gerechter", schließt Rybakow seine Memoiren, "es gab Fehler und Irrtümer, und es gab Menschen, denen ich Leid zufügte, die eigenen Leiden sind da keine Rechtfertigung (...) Aber es gab auch Lichtblicke, es gab den Drang zur Wahrheit, zur Sühne."

Das schrieb Anatoli Rybakow (eigentlich Aronow) 1997. Ein Jahr später starb er, Weihnachten in New York, wo er sich einer Herzoperation unterziehen wollte.

Gisela Reller / www.reller-rezensionen.de
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Am 15.02.2003 ins Netz gestellt. Letzte Bearbeitung am 02.01.2017.

Das unterschiedliche Schreiben von Eigennamen ist den unterschiedlichen Schreibweisen der Verlage geschuldet.

Brot macht den Tisch zum Thron oder zum Brett.
Sprichwort der Russischen Juden

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